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Mitarbeiter in der Gastronomie (Symbolbild)

Foto: alvarez / Getty Images

Die Teilzeitbeschäftigung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf einen Höchststand gestiegen. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag sie bei 39,9 Prozent,ein Plus um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2024. Im Vergleich der Jahreswerte seit 1991 sei das ein Allzeithoch.

Teilzeitbeschäftigung an sich hat den Forschern zufolge aber keinen negativen Einfluss auf die Arbeitszeit. Denn Teilzeitbeschäftigte arbeiteten mit durchschnittlich rund 18,7 Stunden Wochenarbeitszeit 0,2 Stunden länger als 2024.

Einzige wachsende Beschäftigungsform

Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg laut Mitteilung 2025 um ein Prozent,verglichen mit dem Vorjahr. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank demnach um 0,6 Prozent. Dass die Teilzeitquote zugenommen habe,liege unter anderem an einem Beschäftigungszuwachs in Branchen mit einem hohen Teilzeitanteil wie dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht,hieß es.

Die reguläre Teilzeitbeschäftigung ist den Angaben zufolge zuletzt als einzige Beschäftigungsform im Durchschnitt um 1,8 Prozent gewachsen. »Teilzeit war bisher kein Verlustgeschäft. Dennoch gibt es hier noch viel zu gewinnen,vor allem bei einer stärkeren beruflichen Entwicklung von Frauen«,schrieb das Institut.

Kontroverser Vorschlag der CDU

Kürzlich hatte die CDU mit einem umstrittenen Antrag zur Teilzeit für Schlagzeilen gesorgt. Der Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels MIT trug die Überschrift »Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit«. Er sah vor,den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken (lesen Sie hier mehr

).

Dies hatte viel Kritik ausgelöst – auch innerhalb der Union. Der Antrag wurde letztlich auf dem CDU-Parteitag entschärft. Die CDU hält am grundsätzlichen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit fest und will diesen nicht antasten. Neu geregelt werden soll aber,dass die Kombination aus Teilzeit und Sozialleistungen nur bei besonderen Gründen wie Kindererziehung,Pflege oder Weiterbildung möglich ist.

Laut den Zahlen des IAB sank das Arbeitsvolumen 2025 um 0,2 Prozent auf 61,26 Milliarden Stunden,wie es hieß. Die Zahl der Erwerbstätigen blieb demnach 2025 im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich. Im Schnitt hätten Erwerbstätige 2025 rund 1332 Stunden pro Kopf gearbeitet,also 0,2 Prozent beziehungsweise 2,2 Stunden weniger als ein Jahr zuvor.

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Die Arbeitszeit aller abhängigen Beschäftigten,einschließlich Nebenjobs,habe 2025 bei 1298 Stunden pro Kopf gelegen. Gegenüber dem Vorjahr hätten beschäftigte Arbeitnehmende 2025 weniger Überstunden geleistet: im Durchschnitt 11,6 bezahlte und 15,6 unbezahlte.

Lesen Sie hier einen Faktencheck zur Teilzeitdebatte: Was erlaubt ist und welche Rechte Beschäftigte haben.

mmq/AFP

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